Kinomap

Kinomap ist eine Simulations-Software der 2002 gegründeten, französischen Firma ExcelLance SARL. ExcelLance ist neben der Herstellung des Simulators auch noch in anderen Bereichen wie der Entwicklung mobiler Applikationen, Consulting, Entwicklung und System-Integration für Branchen wie Banken und Versicherungen, Energiewirtschaft, Transport, Verlage, u.v.m.
Kinomap stellt Simulationen fürr Radfahrer, Läufer und Ruderer (!) auf der Plattform zur Verfügung. Daneben sind auch strukturierte Trainings und Workouts wie Intervall-Trainings, FTP-Tests, Coaching, etc. möglich.
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Der Kinomap Ruder-Modus: nach unserer Kenntnis die einzige Simulation, die Rudergeräte als Eingabe akzeptiert
Daneben bietet Kinomap als einzige (uns bekannte) Applikation die Möglichkeit, über verschiedene Programmier-Schnittstellen (APIs) den Software-Umfang auch in andere Produkte zu integrieren, um ein verbessertes Erlebnis für den Anwender zu bieten. So könen Anbieter z.B. Coaching-Funktionen oder Event-Features mit der Applikation kombinieren. Laut Aussage des Herstellers können auch Massen-Events bis hin zu mehreren 1.000 Anwendern mit der Anwendung realisiert werden.
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Auch wenn es nur eine App gibt - die Ausgabe kann auch auf einen groߟen Schirm gespiegelt werden

Strecken

Kinomap stellt die Strecken als Video dar bzw. es werden von den Usern mit GPX-Daten versehene Videos auf die Plattform hochgeladen, die dann von anderen Teilnehmern nachgefahren werden können. Eine 3D-Darstellung oder eine Kartenansicht ist nicht verfügbar.
Kinomap bietet zum einen unlimitierten Zugriff auf alle Videos, die auf der Startseite verfügbar sind. Weitere Videos, Multi-Player-Sessions und die Teilnahme an Rennen, Challenges sowie die Nutzung der Trainings-Features sind allerdings erst nach Abschluss des kostenpflichtigen Abos verfügbar. Dann stehen (Stand 10/2021) über 400.000 km Strecke als Spielwiese zur Verfügung.
Das Abspielen der Videos erfolgt über eine eigenständige App, die sowohl für iOS (iPhone und iPad) wie auch Android zur Verfügung steht. Wem die Darstellung auf der kleinen Anzeige nicht ausreicht, kann (und muss) diese über ein Apple TV oder Google Chromecast auf ein TV-Gerät spiegeln. Seit kurzem steht daneben auch eine Windows- und/oder Mac App namens Remote Anzeige (Kinomap Screen App) zur direkten Nutzung gröߟerer Computer-Bildschirme zur Verfügung. Diese muss beim Start des Trainings als Anzeigegerät ausgewählt werden.
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Die Kinomap App: sowohl für Smartphones wie auch Tablets verfügbar - mit der Kinomap Screen App geht's noch größer

Sprachenunterstützung

Die Oberfläche von Kinomap steht aktuell in den Sprachen Englisch, Französisch und Deutsch zur Verfügung. Auch die Weboberfläche zur Verwaltung des Accounts ist in diesen Sprachen verfügbar.

Preise

Kinomap stellt gegenwärtig 3 verschiedene Abo-Modelle zur Verfügung:

  • 11.99 €/Monat: im Preis enthalten ist der unlimitierte Zugriff auf alle Funktionen von Kinomap
  • 89,99 €/Jahr: der Inhalt ist identisch wie beim monatlichen Abo, aber der Betrag muss für 12 Monate im Voraus gezahlt werden
  • 269,99 € auf Basis der Einmalzahlung stellt Kinomap die Funktionen der Applikation nach eigener Maßgabe lebenlang kostenfrei zur Verfügung - leider ist nicht absolut definiert, wie lange so ein Leben sein mag...

Kinomap stellt zusätzlich einen 14-Tage-Testzugang zur Verfügung, um die Funktionen ausgiebig zu testen. Zuaätzlich kürt Kinomap jeden Monat unter den Radfahrern, die ein Video hochladen, einen Kandidaten, der für einen Monat einen kostenlosen Zugang zu Kinomap erhhätt (allerdings muss der oder die Betreffende m indestens ein Video pro Monat hochladen).

Darüber hinaus bietet Kinomap auch ein Bonus-Programm, das auf der Basis des Umsatzes, den ein Video generiert, eine Bonifizierung bietet. Zur Teilnahme berechtigt ist jeder, dessen hochgeladene Videos einen Mindestumsatz von $100 generieren. Anhand eines Umrechnungskurs-Schlüssel erhält der Ersteller des Video eine entsprechende Anzahl an Freimonaten - dieser Ansatz ist durchaus innovativ, da andere Plattformen den Erstellern der Inhalte, von denen sie auch leben, leider keine Goodies im Gegenzug anbieten.

Was uns gut gefällt

Unterstützung auch ausgefallener Geräte wie Ruder-Trainer
Ausreichende und wachsende Anzahl Strecken mit guter Videoqualität
Community-Funktionen wie Rennen verfügbar
Interessanter Ansatz mit API zur Integration in andere Umgebungen

Was uns nicht gefällt

Lokalisierungen teilweise lieblos und inkonsistent
Physikalisches Modell zur Simulation nicht immer konsistent